Mein Vater ist mein Held. Ich wünschte, ich könnte diesen ganzen Beitrag damit verbringen, euch von ihm zu erzählen. Ich habe schon oft gewitzelt, dass mein ultimatives Lebensziel darin besteht, mein Vater mit mehr Haaren zu sein (ich gebe zu, dass dieser Witz viel besser ankommt, wenn du meinen Vater gesehen hast). Aber Spaß beiseite, ich kann mich glücklich schätzen, wenn ich nur halb so ein Mann und Vater werden kann wie er. Wenn ich darüber nachdenke, welchen Einfluss er auf mein Leben hatte, komme ich zu einer überraschend einfachen Schlussfolgerung:

Das größte Geschenk, das mein Vater mir je gemacht hat, war die Freiheit, aus seiner Bestätigung heraus zu leben, nicht für sie.

Dieses Geschenk gab es nicht umsonst. Es war ein Geschenk, das ihm viel abverlangte. Nur durch jahrelange aufmerksame Ermutigung, absichtliches Handeln und eine unermessliche Menge an Selbstaufopferung konnte er mich letztendlich von drei Dingen überzeugen:

1. Er ist stolz auf mich.
2. Er liebt mich.
3. Er will, was das Beste für mich ist.

Es gibt drei wichtige Aspekte, die mein Leben verändert haben (und die vielleicht auch das Leben deines Kindes verändern könnten), wenn ich aus einer Position der Bestätigung heraus lebe:

1. Das Gefühl von Identität

Es gibt ein altes Sprichwort, das besagt: “Es geht nicht so sehr darum, wer du bist, sondern darum, wem du gehörst.“ Und auch wenn das zweifellos ein Klischee ist, enthält es doch einen Kern der Wahrheit. Deine Identität wurzelt in dem Wissen, dass du geliebt wirst und es wert bist, geliebt zu werden. Dieses Wissen erhältst du nur, wenn du Bestätigung erfährst und erhältst.

Wenn ich über Identität nachdenke, kommt mir das Bild eines Prinzen in den Sinn. Ein Prinz hat eigentlich keine Ressourcen, aber er handelt nie aus Mangel. Er hat keine Autorität, aber seine Worte haben Gewicht und Bedeutung. Er hat eigentlich keine Macht, aber er trägt sich mit dem Vertrauen, dass jemand mit Macht hinter ihm steht. Ein Sohn, der aus der Bestätigung heraus lebt, hat ein tief verwurzeltes Gefühl von Identität.

2. Echtes Vertrauen

Selbstvertrauen ist die natürliche Reaktion auf ein tief verwurzeltes Gefühl von Identität. Wenn dein Sohn deine Bestätigung erfährt, gibt ihm das die Freiheit, zu lernen, Risiken einzugehen, zu scheitern, zu wachsen und erfolgreich zu sein. Jede dieser Handlungen entsteht durch das Sammeln von Erfahrungen.

Indem du ein sicheres Umfeld für das Sammeln von Erfahrungen schaffst, förderst du den Aufbau von Vertrauen. Außerdem ist diese Art von Selbstvertrauen kein billiges Selbstvertrauen oder Angeberei, sondern ein echtes Selbstvertrauen, das man sich hart erarbeitet hat.

3. Ein Ziel vor Augen

Ein Leben, das von einem Ort der Bestätigung ausgeht, inspiriert zu einem Ziel. Genauso wie ein tief verwurzeltes Identitätsgefühl Selbstvertrauen schafft, schafft Selbstvertrauen ein Ziel. Das Ziel ist das Gefühl, etwas zu erreichen. Es ist das Gefühl, auf einer Mission zu sein. Zielstrebigkeit treibt dich vorwärts. Sie gibt dir Klarheit und Fokus. Sie gibt dir eine Vision und macht das Streben lohnenswert.

Ich glaube, eine der wichtigsten Fragen, die du dir als Elternteil stellen kannst, ist: „Will ich, dass meine Kinder für meine Bestätigung oder von meiner Bestätigung leben?“ Deine Antwort auf diese Frage ist das Herzstück deiner Beziehung zu deinen Kindern.

Bildquelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/liebe-beziehung-niedlich-jung-6392821/

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