„Erzählst du mir eine Geschichte, Papa?“
„Wie warst du, als du so alt warst wie ich, Mama?“
„Was waren deine Lieblingsspielzeuge, als du ein Kind warst?“

Solche Fragen haben wir alle schon von unseren Kindern gehört. Egal, wie alt sie sind, Kinder wollen immer wissen, woher sie kommen. In den 1980er Jahren bedeutete das, auf dem Dachboden nach einem verstaubten Fotoalbum zu wühlen oder unter dem Bett nach einer Schachtel mit Schlaghosen zu suchen.

Internet Story-Telling

Dank des Internets ist es heute jedoch einfacher denn je, ein Geschichtenerzähler zu sein. Deine Fotos sind nicht irgendwo in einer Kiste versteckt, sondern auf Instagram. Deine Geschichten sind nicht in Vergessenheit geraten, sondern werden auf Facebook gepostet. Deine Lieblingssongs sind nicht in Vergessenheit geraten, sie sind alle auf iTunes zu finden.

Meine Familie hat schon viele Abende damit verbracht, auf dem digitalen Erinnerungspfad zu wandeln.

Das ist gut investierte Zeit, denn wenn du deinen Kindern Geschichten über deine Familie, über dein Leben und über ihr Leben erzählst, prägst du ihre Identität und ihre Perspektive. Hier sind drei Möglichkeiten, wie wir Technologie nutzen, um unseren Kindern „Geschichten über die Zeit“ zu erzählen.

1. YouTube für alte Lieder

Eines unserer Lieblingsspiele ist: „Ich kann nicht glauben, dass dir das Lied gefallen hat!“ Dieses Spiel ist ganz einfach. Meine Frau und ich finden einen Song aus den 1980er und 1990er Jahren, der uns gefallen hat. Dann zeigen wir unseren Kindern das lächerliche Video zu diesem Lied auf YouTube. Dann lachen wir alle. Ein Beispiel dafür sind die Hosen von MC Hammer. Es ist unmöglich, „2 Legit 2 Quit“ anzuschauen und sich nicht zu amüsieren.

2. Starte einen Familien-Hashtag

Wenn du jetzt auf Instagram gehst und nach #WickedAwesomeAcuffSummer suchst, wirst du eine Fülle von tollen Bildern von unserem tollen Sommer finden. Meine Kinder haben noch keinen Instagram-Account, weil das Mindestalter 13 Jahre ist, aber sie lieben es, sich unseren Hashtag anzuschauen. Es ist eine lustige, einfache Art, viele Fotos in der App zu organisieren. Und bei mehr als einer Gelegenheit hat es uns dazu angeregt, uns darüber zu unterhalten, welche tollen Dinge wir im Sommer machen wollen. Eröffne einen Hashtag mit deiner Familie und mache ganz bewusst Fotos.

3. Entdeckt altes Spielzeug

Erinnerst du dich an die Micro Machine-Werbung, in der der Typ die Ansagen mit Warp-Geschwindigkeit vorlas? Erinnerst du dich an die Snoopy-Slush-Maschine, die leckere eiskalte Leckereien herstellte? Nein? Nun, das Internet weiß es und ist mehr als glücklich, deinen Kindern die alten Spielzeuge zu zeigen, die du früher geliebt hast. Den riesigen Sears-Katalog gibt es vielleicht nicht mehr, aber die Erinnerungen an dein Spielzeug leben in der Welt von Google weiter. Zeig deinen Kindern die Dinge, die du als Kind geliebt hast, als eine weitere Möglichkeit, sich mit einer Geschichte zu beschäftigen.

Geschichten sind lustige Dinge, denn es gibt unendlich viele Möglichkeiten, sie zu erzählen. Manche beginnen in Büchern mit: „Es war einmal…“ Andere beginnen online mit „Willst du eine verrückte Hose sehen, die dieser Typ namens MC Hammer getragen hat?“

Heutzutage sind wir alle Geschichtenerzähler. Mach das Beste aus deiner nächsten Geschichte mit ein bisschen Hilfe aus dem Internet.

Bildquelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/frau-im-grauen-hemd-das-auf-bett-sitzt-3954635/

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