Wir alle haben große Hoffnungen für unsere Zukunft, insbesondere für die unserer Kinder.

Wir alle wollen die „perfekte“ Familie. Viele versuchen sogar, genau diese „perfekte“ Familie der Welt über die sozialen Medien vorzuspielen.

Aber die Wahrheit ist, dass wir nicht eben perfekt sind. Unser Leben ist voll von unvollkommenen Momenten. Aber selbst inmitten der vielen Verrücktheiten in einem Leben als Eltern ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, an die Zukunft zu denken.

Es ist gut, auch mal an das Ende zu denken und sich dieses vorzustellen. Ich weiß, das klingt irgendwie bedrohlich. Aber betrachte die gesamte Situation doch mal so: Wie soll deine Familie in 10-15 Jahren aussehen oder sich anfühlen?

Wir alle haben unsere eigene Geschichte und unsere eigene Vergangenheit, welche uns auf verschiedenen Ebenen prägt. Tatsächlich sind wir zu weiten Teilen das Produkt der Erziehung oder des Mangels an Erziehung durch jemand anderen.

Doch jetzt, wo du selbst Mutter oder Vater geworden bist, hast du den außergewöhnlichen und unglaublichen Druck, eine eigene Familienkultur für deine Kinder zu schaffen.

Vor drei Jahren begannen mein Freund und ich unsere Erziehungsreise. Wir beschlossen, uns einige Ziele für unsere Familie zu setzen (die wir allerdings nirgendwo aufgeschrieben sind). Jedes Mal, wenn eine wichtige Entscheidung in unserem Leben ansteht, greifen wir diese Ziele gerne wieder auf und gehen diese noch einmal durch.

Unsere Familie ist bei weitem nicht perfekt und es gibt auch eine Menge Dinge, die wir noch nicht durchgemacht haben und die wir noch lernen müssen. Aber uns diese ungeschriebenen Ziele vor Augen zu halten hat uns geholfen Entscheidungen zu treffen, die unserer Familie am Ende langfristig helfen werden.

Die ganze Idee mit der Festsetzung der Ziele begann damit, dass ich bei einem Kurs für neue Eltern informierte. Eine der „Hausaufgaben“ für die Eltern war es, aufzuschreiben, was wir uns für unsere Kinder wünschen. Dabei ging es nicht um den Beruf, den wir uns für sie wünschen, sondern eher um den Charakter und die Tugenden, die wir unseren Kindern mit auf den Weg geben wollen.

Dieser Gedanke brachte mich dazu, darüber nachzudenken, was wir als Eltern tun müssen, damit unsere Familie in Zukunft erfolgreich ist.

Also haben wir uns diese drei Dinge gefragt:

Welche Art von Eltern wollen wir für unsere Kinder haben?

Welche Art von Beziehung wünschen wir uns zwischen unseren Kindern?

Wie wollen wir, dass unsere Familie in Stresssituationen reagiert?

Mein Freund und ich wussten, dass wir an diesen drei Dingen arbeiten können! Drei Dinge, die wir selbst inmitten der Unvollkommenheit des Alltags noch lernen und unseren Kindern beibringen können. Ich wollte eine klare Kultur für unsere Familie und den Umgang miteinander schaffen und erhalten.

  • Wir wollen die Art von Eltern sein, die zuhören, nicht urteilen und nicht bei jeder Kleinigkeit ausrasten.
  • Wir wollen die Art von Eltern sein, die unseren Jungs beibringen, wie man auf gesunde Weise mit Angst umgeht.
  • Wir wollen Eltern sein, die unsere Kinder lieben, egal WAS passiert.
  • Wir wollen Eltern sein, die vor den Kindern nicht „streiten“.
  • Wir wollen Eltern sein, die sich zu Hause gegenseitig ihre Liebe zeigen.
  • Wir wollen, dass unsere Kinder die besten Beziehungen haben. Auch wenn wir keine vollständige Kontrolle darüber haben, wollen wir sicherstellen, dass wir uns immer gegenseitig ermutigen, lieben und respektieren.

An diesen Dingen arbeiten wir in unserer Familie fortlaufend weiter. Wir haben erkannt, dass wir, wenn wir unsere Entscheidungen auf der Grundlage dieser drei Dinge treffen, auf eine Familie hinarbeiten, die sich in 10-15 Jahren liebt, einander vertraut und zusammenhält, egal was passiert.

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Bildquelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/liebe-frau-laptop-madchen-4473894/

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