Wenn dein Herz klopft und du anfängst zu schwitzen, dich schwach und schwindlig fühlst, fühlst du dich nicht gerade sexy. Du hast eine Panikattacke. Selbst wenn du nicht unter solchen Attacken leidest und dir nur Sorgen um Geld, Arbeit oder einfach darum machst, den Tag zu überstehen, kann es sein, dass du unter Angstzuständen leidest und das kann deinen Sexualtrieb beeinträchtigen.

Menschen mit Angstzuständen

Menschen, die an einer generalisierten Angststörung leiden, machen sich übermäßig viele Sorgen über eine Vielzahl von Problemen. Sie merken vielleicht, dass ihre Angst schlimmer ist, als es die Situation rechtfertigt, aber sie können sich einfach nicht entspannen, sagen Gesundheitsexperten und -expertinnen. Menschen mit Angstzuständen sind oft leicht zu erschrecken, können sich nur schwer konzentrieren und haben Schlafprobleme. Körperliche Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Reizbarkeit und Übelkeit können die Angst begleiten. Für eine Person mit Angstzuständen ist Sex oft das Letzte, woran sie denkt.

Sexuelle Funktionsstörungen aufgrund von Angst

Angststörungen lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen, zu denen auch sexuelle Funktionsstörungen gehören. Eine sexuelle Funktionsstörung aufgrund von Angst stört alle drei Phasen des sexuellen Reaktionszyklus: Lust, Erregung und Orgasmus. Angst kann sowohl Männer als auch Frauen beeinträchtigen, wenn es um Sex geht. Angst schaltet das Lustzentrum deines Gehirns ab. Wenn Menschen ängstlich sind, sind sie in der Regel nicht bereit für den Geschlechtsverkehr. Die Forschung zeigt, dass Menschen, die ängstlich sind, beim Sex nicht gut abschneiden.

Leistungsangst beim Sex

Obwohl viele Menschen bei Leistungsangst an Männer denken, können auch Frauen Angst haben, keinen Orgasmus zu bekommen. Die Angst des Mannes kann so groß werden, dass er impotent wird, und die Angst der Frau kann dazu führen, dass die Lubrikation nachlässt und sie keinen Orgasmus mehr haben kann. Wenn eine Frau nicht zum Orgasmus kommen kann, wenn sie mit einem Partner zusammen ist, aber es schafft, wenn sie allein ist, leidet sie eventuell unter Leistungsangst. Angst verursacht Anspannung, und du musst entspannt sein, um einen Orgasmus zu bekommen.

Was du gegen die Ängste und Sorgen beim Sex machen kannst

Den Moment genießen

Wenn Menschen versuchen, Sex zu haben, wenn sie ängstlich sind, machen sie sich normalerweise Sorgen darüber, ob sie einen Orgasmus bekommen werden oder ob sie ihrem Partner/ihrer Partnerin gefallen. Es wäre für die Person mit Angst besser, sich auf den Moment zu konzentrieren. Die ängstliche Person sollte an die Beziehung und die sinnlichen Erfahrungen denken, die sie macht, und das Endprodukt vergessen.

Kümmere dich um deine Gesundheit

Andere Methoden, die du zur Linderung von Ängsten anwenden kannst, sind darauf zu achten, dass dein Körper gesund ist. Ernähre dich ausgewogen, trinke viel Wasser, schlafe ausreichend, treibe Sport und praktiziere Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tiefenatmung. Versuche, das Leben außerhalb des Schlafzimmers mehr zu genießen, wenn du das Leben im Schlafzimmer genießen willst. Verbringe Zeit mit Aktivitäten, die dir Spaß machen. Triff dich mit Freunden oder lies ein gutes Buch. Ein gesunder Geist und Körper werden dir helfen, deine Probleme im Schlafzimmer zu lösen. Wenn nichts hilft, musst du vielleicht eine professionelle Beratung in Anspruch nehmen, zum Beispiel bei einem Sexualtherapeuten/einer Sexualtherapeutin, einem Psychologen/einer Psychologin oder einem Eheberater/einer Eheberaterin.

Bildquelle: https://www.pexels.com/photo/grayscale-photography-of-woman-touching-her-eyes-1161268/

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