Du weißt, wie das ist: Dein Kind verändert sich und bringt deine ganze Welt ins Trudeln. Wenn du dich endlich an diese neue Version deines Kindes angepasst hast, dann BÄM – ist es schon wieder anders.

Veränderungen bei deinen Kindern sind normalerweise ziemlich stressig, nicht wahr? Denn, wenn sie sich verändern, ist das meist mit großen Gefühlen verbunden – sowohl bei dir als auch bei ihnen – und mit großen Veränderungen in der Familiendynamik, in der Art, wie deine Kinder mit anderen umgehen und wie sie sich selbst sehen.

Aber es ist nicht alles schlecht. Auch wenn die Veränderungen hart sind, hat diese Zeit des Übergangs auch etwas Schönes an sich. Denn wenn sich der Staub gelegt hat, hast du die Möglichkeit, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie deine Kinder sein werden, was sie (zumindest im Moment) mögen und was ihnen wirklich wichtig ist.

Die Kindergarten- und Grundschulzeit

In der Vorschulphase lernen deine Kinder, wem sie vertrauen können, probieren neue Dinge aus und testen ihre Grenzen. Und wenn sie dann in der Grundschule sind, wenden sie alles, was sie gelernt haben, an und kombinieren es mit Wissen, das ihnen hilft, ihre Ziele zu erreichen.

So frustrierend diese Zeit auch sein kann, weil sie so anhänglich sind, wenn du mal Zeit für sich brauchst, so anstrengend, weil du versuchst, einen winzigen Menschen am Leben zu erhalten, oder so nervenaufreibend, weil die Wutanfälle einfach nicht aufhören wollen, es gibt auch einige Dinge, auf die man sich freuen kann, denn während dieser Zeit lernt dein Kind neue Fähigkeiten. Und es macht so viel Spaß das zu beobachten.

Ihr seid der Kommunikation einen Schritt näher gekommen, weil dein Kind sich besser ausdrücken kann.

Es lernt, dass sich Beharrlichkeit am Ende auszahlt.

Dein Kind beginnt zu verstehen, dass die Welt sehr vielfältig ist.

Es lernt, Empathie zu entwickeln.

Die Pubertät

Wenn dein Zuhause früher friedlich war, ist es das jetzt wahrscheinlich nicht mehr. Stattdessen werden regelmäßig Türen zugeschlagen, weil es viele Missverständnisse gibt. Das ist die Phase, in der deine Kinder ihre Grenzen austesten – sich mit ihrem ganzen Körpergewicht dagegen stemmen – und dabei herausfinden, wer sie sind und wo sie in der Welt hingehören. Diese Zeit kann zwar stressig sein, aber auch eine Zeit, in der …

… du entdeckst, dass dein Kind eigentlich ziemlich cool ist.

… du beobachtest, wie dein Kind sich immer mehr auf seine Begabungen besinnt.

… du staunst über die Fähigkeit deines Kindes, schwierige – aber notwendige – Fragen zu stellen.

… du bemerkst, wie selbstbewusst dein Kind wird.

… dein Kind seine Persönlichkeit findet.

Die letzten Schuljahre

Diese Teenagerjahre runden die Phasen im Leben deines Kindes ab. In dieser Phase entwickelt dein Kind ein Gefühl für seine Ziele, das es für seine aktuellen und zukünftigen Entscheidungen nutzen wird. Und obwohl diese Phase besonders schwierig sein kann, weil dein Kind einen Schritt näher daran ist, das Elternhaus zu verlassen, wirst du feststellen, wenn du durchatmest und nach den guten Seiten siehst.

Dein Kind versteht den Wert der Gemeinschaft.

Es drückt aus, was ihm am wichtigsten ist.

Es stützt sich auf seine Werte.

Es lernt, für sich selbst einzutreten, auch wenn es Angst davor hat.

Dein Kind wird zu einer Bezugsperson.

Es lässt sich nicht leugnen: Zeiten des Wandels sind unglaublich hart. Aber sie können sowohl hart als auch gut sein (auch wenn du ein bisschen tiefer graben musst, um das Gute zu finden). Wir sind wie geschaffen dafür, die Eltern zu sein, die unsere Kinder brauchen – in den Herausforderungen und in den ruhigen Zeiten. Alles, was du tun musst, ist, sie in den schwierigen Zeiten zu lieben, sie zu ermutigen und ihnen ein sicherer Ort zu sein.

Bildquelle: https://unsplash.com/photos/45gpNuPhhOs

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