Egal, ob du es in seltenen Momenten der Unsicherheit im Hinterkopf hast oder ob es dich nachts wach hält, du machst dir wahrscheinlich manchmal Sorgen, dass du als Elternteil nicht gut genug bist. Du siehst in den sozialen Medien Posts von Gleichaltrigen und Expert:innen, die „es schaffen“, und fragst dich im Stillen, wann (oder ob) du jemals dieses Selbstvertrauen erreichen wirst.

Außerdem wirst du täglich daran erinnert, dass deine Familie auf dich zählt. Du willst es besser machen, besser führen und besser sein – für sie und für dich. Du weißt, dass die Zeit schnell vergeht und dass deine Kinder von dir Antworten erwarten. Aber manchmal fehlen dir die Worte oder das Wissen.

Und manchmal ist alles ein bisschen überwältigend, nicht wahr? Du willst deine Kinder heute wertschätzen, denn sie werden bald (zu bald) in die nächste Lebensphase übergehen. Aber wie kannst du in sie und in dich selbst investieren, ohne dich vor deinen anderen Pflichten zu drücken?

Alle Eltern haben mit diesen Problemen zu kämpfen, und obwohl es keine einfachen Antworten gibt, sind die Lösungen vielleicht näher, als du denkst. Hier sind drei Ideen, die dir helfen, deine Erziehungsfähigkeiten zu verbessern, und zwar ab sofort.

Lerne immer mehr dazu

Expert:innen werden zu Expert:innen, weil sie ständig lernen. Dazu gehört auch, aus Fehlern zu lernen, nicht nur durch Bücher, Podcasts und Konferenzen. Der #epicfail, den du letzte Woche hattest, dient als Perspektive für die kommende Woche.

Großartige Eltern lernen immer dazu. Also schnapp dir das Buch, die Kopfhörer, das Veranstaltungsticket oder denke darüber nach, was schief gelaufen ist. Die Schule ist immer im Gange.

Feiere auch die kleinen Erfolge

Es ist wirklich einfach, auf deine endlose To-Do-Liste zu schauen und zu sehen, was du nicht geschafft hast. Es ist auch einfach, die großen Erfolge zu feiern, denn sie stehen im Vordergrund und sind meist öffentlich.

Aber es ist wichtig, dass du auch die kleinen Erfolge feierst. Wurden allen die Zähne geputzt? Ist das Wochenende gut verlaufen? Haben alle eine gute Note bekommen? Hast du den Tag überstanden, ohne dich mit Kaffee zu bekleckern? Das alles sind Gründe zum Feiern. Für keinen dieser Gründe musst du eine Party schmeißen, aber du solltest dir eine Pause gönnen, mit einem Freund oder einer Freundin plaudern oder ein paar Minuten lang gemütlich durch Instagram scrollen. Du entscheidest über die Belohnung, Hauptsache, du genießt sie.

Kleine Aufgaben führen zu großen Zielen. Außerdem halten sie dich auf dem Weg zum Fortschritt motiviert.

Mach dich nicht selbst fertig

Können wir uns darauf einigen, dass es genug Beschämung in der Welt gibt? Wenn jemand hören würde, wie du einige der Dinge zu dir sagst, die du denkst oder laut aussprichst, würdest du zum Tyrannen erklärt und nach Hause geschickt werden, um dir von deinen Eltern eine Standpauke anzuhören. Genug ist genug.

Als Elternteil solltest du dich unbedingt dazu drängen, besser zu werden. Das bedeutet aber nicht, dass du dir selbst zusätzlichen Druck machen solltest. Das wird dir nicht helfen, besser zu erziehen.

Fazit

Hat dich eine dieser Ideen überrascht? Wahrscheinlich nicht. Weißt du auch warum? Weil du bereits ein guter Elternteil bist. Sicherlich gibt es immer etwas zu verbessern, aber erinnere dich einfach daran, wie weit du schon gekommen bist. Erinnerst du dich an die erste Fahrt vom Krankenhaus nach Hause, als du nicht wusstest, wie du den Autositz anschnallen sollst?

Du gibst dir Mühe.

Du sorgst dich um deine Kinder.

Du willst es besser machen. (Und das wirst du auch.)

Du hast ein paar gute und ein paar schlechte Tage.

Die haben wir alle, sogar die Leute, die online perfekt aussehen.

Aber genau jetzt, in diesem Moment, bist du bereits ein guter Elternteil.

Wiederhole das laut vor dir selbst. Ernsthaft, in diesem Moment. („Ich bin ein guter Elternteil.“)

Bonuspunkte bekommst du, wenn du heute jemandem sagst, dass er oder sie ein guter Elternteil ist. Das kann durch eine handgeschriebene Notiz, ein „High Five“, eine Umarmung oder ein paar aufrichtige Worte geschehen. Das ist etwas, das wir alle hören müssen und das wir immer zu schätzen wissen, egal wie alt die Kinder sind.

Wie kannst du also jetzt ein besserer Elternteil sein? Fang damit an, dass du dir bewusst machst, dass du es bereits bist, und mach dann Pläne, um darauf aufzubauen. Genieße den Prozess.

Bildquelle: https://www.pexels.com/photo/family-bonding-during-quarantine-4008800/

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