Erziehst du ein ängstliches Kind? Natürlich tust du das, denn Angst ist etwas normales, das wir alle von Zeit zu Zeit spüren. Doch Kinder spüren Angst stärker als die meisten anderen, besonders wenn sie noch jung sind. Schließlich haben sie nur eine sehr begrenzte Lebenserfahrung und wissen nicht immer, wie sie mit ihren Gedanken und Gefühlen umgehen sollen. Als Elternteil ist es deshalb deine Aufgabe, ihnen dabei zu helfen, ihre Sorgen zu bekämpfen und mit ihnen umgehen zu lernen. Wenn du die häufigsten Sorgen deiner Kinder kennst, wirst du dabei viel effektiver sein.

1. Keine Freunde finden

Freunde zu finden ist etwas, das uns in allen Lebensabschnitten Sorgen bereiten kann. Wenn du als junger Erwachsener einen neuen Job antrittst, machst du dir zum Beispiel Sorgen, ob du ins das Arbeitsteam passt und gut aufgenommen wirst. Wenn dein Kind zum ersten Mal zur Schule geht oder die Schule wechselt, ist es nur natürlich, dass es sich ebenfalls Sorgen macht, nicht dazuzugehören.

Aber was kannst du tun? Du kannst keine Freunde für dein Kind finden! Aber du kannst ihnen beibringen, dass man überall Freunde finden kann und dass sie sich niemals verändern sollten, nur um jemanden zu beeindrucken. Mach ihnen Vorschläge, wie sie jemandem etwas Nettes tun können, wenn sie sich mit bestimmten anderen Kindern anfreunden wollen, und erinnere sie immer daran, dass sie nicht allein sind.

2. Ein Elternteil zu verlieren

Der Verlust eines Elternteils ist etwas, worüber Kinder oft nachdenken und ein Gedanke der ihnen große Sorgen bereiten kann. Wahrscheinlich hast du dir als Kind auch ab und zu Sorgen um deine Eltern gemacht, vor allem, wenn einer von ihnen ein paar Mal zu spät von der Arbeit nach Hause gekommen ist. Der Verstand eines Kindes ist weit davon entfernt, rational zu sein, und deshalb können seine Gedanken manchmal ganz schön durcheinander sein, weshalb sie sich schnell fragen, was mit Mama oder Papa passiert ist.

Es ist wichtig, sie auf produktive Weise zu trösten, indem du ihnen zeigst, dass sie niemanden verloren haben. Nimm dir Zeit für ihre Sorgen und lass sie wissen, dass es in Ordnung ist, sich so zu fühlen, und zeige ihnen dass sie lernen können, solche Sorgen zu bewältigen.

3. Dinge, die sie im Fernsehen sehen

Je älter ein Kind wird, desto mehr achtet es darauf, was in der Welt um es herum passiert. Das bedeutet, dass sie anfangen, sich die Nachrichten im Fernsehen bewusster anzuhören und auch andere Dinge wie kurze Dokumentationen zu sehen, um viel über die guten und schlechten Dinge auf der Welt zu erfahren.

Wenn ein Kind dann zu dir kommt und dir erzählt, dass ihm etwas in den Nachrichten Angst gemacht hat, ist es gut, wenn du dich selbst auch zu diesem Thema zu informieren. Hilf deinem Kind, die Wahrheit im Medienrummel zu finden, und achte darauf, dass es nicht in Schwarzmalerei verfällt.

Kinder können sich über vieles Sorgen machen; finde heraus, warum das so ist und was du tun kannst, um ihnen zu helfen. Als Elternteil hast du eine Menge Macht und Möglichkeiten, also nutze sie gut!

Bildquelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/nahaufnahmefoto-eines-traurigen-kindes-das-sich-auf-einen-holzstuhl-lehnt-256657/

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