Selbstbewusste Kinder sind kompetente Kinder. Die Vergangenheit hat sie gelehrt, dass sie erfolgreich sein können. Der einfachste (und am meisten vernachlässigte) Weg, die Entwicklung von Kompetenz zu fördern, ist, Kindern die Möglichkeit zu geben, zu Hause mitzuhelfen. Überfordere sie nicht mit Aufgaben. Verteile die Aufgaben sinnvoll nach ihrem Alter, ihren Interessen und ihren Lernvoraussetzungen.

Erwarte von Kindern und Jugendlichen, dass sie helfen, ohne dafür bezahlt zu werden.

Biete Taschengeld an, aber vermeide es, dieses an Aufgaben zu koppeln. Wenn Kinder gegen Geld helfen, entwickelt sich in ihnen der Gedanke „Was habe ich davon?“, eine egozentrische Sichtweise des Lebens.

Aber viele Eltern sagen mir, dass sie ihre Kinder nicht dazu bringen können, ohne Bezahlung zu helfen. Diese Eltern haben auf eine Art und Weise gehandelt, die ihnen jetzt noch mehr Probleme bereitet. Es ist Zeit für einen Sinneswandel. Warte nicht, bis deine Kinder alt genug sind, um zu helfen. Fange jetzt an, unabhängig vom Alter. Von Kleinkindern und Teenagern und allen Altersgruppen dazwischen sollte erwartet werden, dass sie mit anpacken und helfen.

Hier sind acht Ideen, wie du deine Kinder dazu bringen kannst, zu Hause mitzuhelfen, ohne sie dafür zu bezahlen:

1. Realistische Anforderungen

Kinder spüren es, wenn Eltern ihnen Aufgaben geben, um sie zu beschäftigen. Achte darauf, dass die Aufgaben, die du ihnen zuteilst, einen echten Beitrag zum Wohlergehen der Familie leisten.

2. Bringe die persönlichen Haushaltsaufgaben mit den Familienaufgaben in Einklang

Hausarbeiten werden im Allgemeinen in zwei Bereiche unterteilt. Aufgaben wie das Aufräumen des Schlafzimmers kommen dem Kind zugute und Aufgaben wie das Decken des Tisches kommen der Familie zugute. Auf diese Weise lernen Kinder, einen positiven Beitrag zum Familienleben zu leisten.

3. Erstelle einen Dienstplan

Die Kinder können sich bei Bedarf darauf beziehen, wodurch du entlastet wirst und du musst sie nicht mehr daran erinnern. Wechsle die unangenehmen Aufgaben häufig ab. Und das Wichtigste, damit der Dienstplan funktioniert: Setze dich selbst auch auf den Dienstplan! Kinder sind in der Regel eher bereit zu helfen, wenn du als Elternteil dabei bist.

4. Verwende das Oma-Prinzip

Das Oma-Prinzip bedeutet, dass du die weniger angenehmen Aufgaben zuerst erledigst. Das heißt, erledige die Aufgaben vor den Mahlzeiten oder bevor du mit angenehmen Aktivitäten wie Fernsehen beginnst.

5. Nimm deinen Kindern keine Aufgaben ab

Wenn Kinder die Botschaft erhalten, dass niemand ihre Aufgaben für sie erledigt, werden sie eher bereit sein, mitzuhelfen.

6. Zeige deine Wertschätzung für ihre Hilfe

Gebe deinen Kindern Rückmeldung, wenn sie helfen, damit sie wissen, dass ihr Beitrag zur Familie geschätzt wird. Wenn du das oft genug tust, zeigen sie vielleicht sogar ihre Wertschätzung für alles, was du für sie tust!

7. Lege Standards fest

Akzeptiere keine halbherzigen Bemühungen oder halb erledigte Aufgaben. Wenn du glaubst, dass dein Kind in der Lage ist, das Katzenfutter zurück in den Kühlschrank zu stellen und den Löffel in die Spülmaschine zu legen, dann bestehe darauf, dass es genau das tut, anstatt das Katzenfutter auf dem Spülbecken liegen zu lassen. Eine gut gemachte Arbeit wird in der Arbeitswelt, in die deine Kinder später eintreten werden, geschätzt.

8. Verwandle den Begriff „Hausarbeit“ in „Hilfe“ um

Der Begriff „Hausarbeit“ hat definitiv ein Imageproblem. Verwende den Begriff „Hilfe“, denn er ist leichter zu verstehen und zeigt, was du von deinen Kindern erwartest.

Bildquelle: https://www.pexels.com/photo/girl-holding-a-paintbrush-6941984/

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