Kinder, die gesunde Freundschaften entwickeln, verfügen in der Regel über eine Reihe von sozialen Fähigkeiten, die es ihnen leicht machen, sie zu mögen, mit ihnen in Beziehung zu treten und mit ihnen zu spielen. Eine dieser Fähigkeiten ist die Fähigkeit, ihr Verhalten an die sozialen Anforderungen einer bestimmten Situation anzupassen. Viele Jungen haben in diesem Bereich Schwierigkeiten und können laut, anmaßend und rechthaberisch sein, wenn ihre Altersgenossen wollen, dass sie leise und kooperativ sind und sich anderen anpassen. Mit diesem dreigliedrigen Ansatz kannst du deinem Kind helfen, sich den Anforderungen vieler sozialer Gruppen anzupassen:

  • Erinnere dein Kind: Sei präventiv in deiner Vorgehensweise. Bevor dein Kind seine Freunde besucht, solltest du ihm einige wichtige Hinweise zu seinem Verhalten geben. „Denk daran, sie leise zu begrüßen und sie zu fragen, ob sie mit dir spielen wollen.“
  • Übe mit deinem Kind: Es ist sinnvoll, mit den Kindern zu üben, wie sie sich in sozialen Situationen verhalten sollten. „Okay, Jonah, sag mir, was du sagen wirst, wenn du an einem Spiel teilnehmen willst. Lass uns üben, auf eine Spielpause zu warten, auf jemanden zuzugehen, den du kennst und zu fragen: ‚Entschuldigung, kann ich mit euch spielen?'“
  • Rekapituliere: Gib deinem Kind nach der Veranstaltung Feedback, aber halte es positiv und optimistisch. „Es war toll, wie du den anderen Kindern den Vortritt gelassen hast. Deine Freunde lieben es, wenn du sie den Chef spielen lässt.“ Vor allem Jungen profitieren davon, wenn man ihnen sagt, was in Bezug auf ihr Freundschaftsverhalten gut funktioniert.

Ermutige gesunde Freundschaften

Das Wohlbefinden vieler Grundschulmädchen wird stark von ihren Beziehungen zu Gleichaltrigen beeinflusst. Wenn die Beziehungen gut laufen, sind sie in der Regel glücklich. Aber wenn die Freundschaften schwierig werden, können sie unglücklich oder sogar verzweifelt sein. Hilf deiner Tochter herauszufinden, wie eine gesunde Freundschaft aussieht und sich anfühlt – sie sollte sich sicher und wertgeschätzt fühlen und ihre Meinung sagen können. Ungesunde Beziehungen, wie z. B. Cliquen, sind restriktiv, einseitig, voller Klatsch und Kritik. Um sie dabei zu unterstützen, über das Wesen gesunder Beziehungen nachzudenken, hilf deinem Kind, Antworten auf diese Fragen zu formulieren: „Wie sieht ein guter Freund aus? Wie verhält sich ein guter Freund? Was tun gute Freunde?“

Ermutige Freundschaften mit beiden Geschlechtern

Das Grundschulalter ist eine ideale Zeit für Kinder, um Freundschaften sowohl mit Mädchen als auch mit Jungen zu schließen. Das gilt besonders, wenn dein Kind Geschwister des eigenen Geschlechts hat oder keine Geschwister hat. Durch diese frühen Beziehungen gewinnen wir das Selbstvertrauen, um in späteren Jahren mit verschiedenen Geschlechtern zusammenzukommen. Geschlechterübergreifende Freundschaften zu schließen, hilft dabei, das Mysterium abzubauen, das sich manchmal bildet, wenn ein Kind wenig Kontakt mit dem „anderen“ Geschlecht hat.

Verstehe den Einfluss des Geschlechts auf Freundschaften

Die Forschung zeigt, dass die Freundschaftsgruppen von Jungen umfassender und weniger wechselhaft sind als die Freundschaften von Mädchen. Besonders in der Altersgruppe von acht bis zwölf Jahren. Wenn du ein Mädchen hast, solltest du bereit sein, deine Tochter zu unterstützen, wenn Freundschaften zerbrechen. Und erinnere sie daran, dass neue Freundschaften auf sie warten. Viele Mädchen nehmen eine Meinungsverschiedenheit mit einem Freund oder einer Freundin persönlich, da sie emotional noch nicht so weit entwickelt sind, um mit Konflikten konstruktiv umzugehen. Hilf deiner Tochter, über ihren eigenen Anteil am Scheitern einer Freundschaft nachzudenken und ermutige sie, offen für die Wiederherstellung einer Beziehung zu sein, sobald sie sich über ihre Gefühlen im Klaren ist und sie kommunizieren kann.

Denk daran: Gleich und gleich gesellt sich gern

Wenn du denkst, dass dein Kind nicht so viele Freunde hat wie ein Geschwisterkind oder andere Kinder in seinem Alter, dann sei nicht zu beunruhigt. Im Durchschnitt haben Kinder nur zwei oder drei wichtige Freundschaften auf einmal. Es ist eher die Qualität als die Quantität der Freundschaften, die zählt. Wenn du dir Sorgen machst, dass dein Kind in der Schule keine Freunde hat, ermutige es, an verschiedenen außerschulischen Aktivitäten teilzunehmen. Es ist leichter, eine Freundschaft mit jemandem zu schließen, wenn gemeinsame Interessen bestehen.

Ermutige dein Kind vor allem dazu, freundlich zu sein, wenn es mit anderen spricht, Interesse an dem zu zeigen, was andere Kinder tun, Hilfe anzubieten, wenn sie gebraucht wird und bereit zu sein, an einem Spiel oder einer sozialen Situation teilzunehmen. Überlege dir, ob du deinem Kind bei Bedarf Alternativen zum Kämpfen und Streiten beibringen kannst, wenn es in der Gruppe zu Meinungsverschiedenheiten und Konflikten kommt.

Bildquelle: https://www.pexels.com/photo/high-angle-shot-of-two-little-girls-lying-on-picnic-blanket-5119625/

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