Einer der größten Mythen, die wir uns einreden können, ist, dass Teenager keine Erwachsenen brauchen oder wollen.
Sicher, sie lieben ihre Freunde. Und wahrscheinlich (okay, definitiv) würden sie am Freitagabend lieber mit ihnen abhängen, als für den Familienfilmabend zu Hause zu bleiben. Aber vergiss nicht: Auch wenn sie lieber mit anderen Kindern zusammen sind, brauchen sie dich als Elternteil.

Die Erziehung in dieser Phase sieht ganz anders aus als in den Grundschuljahren. Während deine Kinder von der Abhängigkeit zur Selbstständigkeit übergehen, übernimmst du als Elternteil nicht mehr die Kontrolle, sondern setzt deinen Einfluss ein.

Zu Beginn haben alle Eltern fast die vollständige Kontrolle über das Leben ihres Kindes. Aber wenn das Kind das Haus verlässt, um zur Uni oder auf den Arbeitsmarkt zu gehen, bleibt den Eltern nur noch ihr Einfluss.

Wie kannst du also deinen Einfluss ausnutzen? Indem du Zeit in die Beziehung zu deinem Kind investierst. Hier sind ein paar Dinge, die du beachten solltest, damit die Zeit, die du mit deinem Teenager verbringst, sinnvoller wird:

1. Keine Tagesordnung

Denke an die Beziehungen, die du am meisten genießt. Wie gerne verbringst du Zeit mit Menschen, die dir ständig etwas beibringen wollen? Höchstwahrscheinlich wirst du mit der Zeit anfangen, Beziehungen zu Menschen zu vermeiden, die normalerweise eine Agenda haben.

2. Außerhalb von zuhause Zeit verbringen

Wahrscheinlich verbringt ihr bereits die meiste Zeit zusammen in eurem Haus. Das kann voller Pflichten, Verantwortung und Ablenkungen sein, also geh raus und unternehme etwas, das einen Kontrast zu eurer normalen Routine darstellt.

3. Planung

Sei sensibel dafür, wie ein Teenager sein Leben organisieren will. Finde den Rhythmus in seinem/ihrem Zeitplan heraus und vereinbare mit ihm/ihr die besten Zeiten, um etwas zu unternehmen.

4. Flexibilität

Die Welt eines Teenagers verändert sich ständig. Sie könnten sich gefangen fühlen, wenn du deine Zeit mit ihnen ganz starr einteilst. Lass deine Zeit mit ihnen nicht zu einem Wettbewerb mit ihren anderen Interessen und Prioritäten werden. Vermeide es, sie zwischen dir und etwas anderem, das sie wirklich tun wollen, wählen zu lassen.

5. Versuche nicht, sie zu verändern

Vermeide es, dich auf Gespräche einzulassen, in denen du versuchst, ein Verhalten zu korrigieren oder zu verbessern. Hebe dir diese Gespräche für ein anderes Mal auf. Du kannst eine positive Erfahrung zunichte machen, wenn du versuchst, sie zu nutzen, um etwas zu verbessern.

Kämpfe weiter für deine Beziehung, damit dein Sohn oder deine Tochter immer weiß, dass sie für dich Priorität hatten und haben werden. Besonders in dieser unsicheren Zeit brauchen sie eine positive Beziehung zu dir mehr, als dir oder ihnen vielleicht bewusst ist.

Bildquelle: https://unsplash.com/photos/URRyXqhL7FA

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